Gefühle - Club des gesunden Bewusstseins

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Gefühle

 
Es gibt drei Grundgefühle, denen wir schon immer begegnet sind:
 
Liebe – Freude – Vertrauen
 
Die Drei ist in allen Kulturen von besonderer Bedeutung (wie überhaupt alle Zahlen immer auch eine symbolische Bedeutung beinhalten). Fast alle Kulturen kennen die Trinität, also die Dreiheit.
 
Ich habe diese Dreiheit sowohl in der Homöopathie als auch in der Astrologie wiedergefunden. Ebenso wie in der übrigen Heilkunde. Dies möchte ich hier einmal näher erklären.
 
Hahnemann hat beim Überschauen seines Lebenswerkes gemeint, dass die Definition der drei Krankheitszustände seine größte Erkenntnis war. Er leitete dies aus typischen Krankheitserscheinungen seiner Zeit ab. Der ungesunde Zustand wird "Miasma" genannt, der gesunde heißt "Arkana".
.
 
Psora – Sykose – Syphilinie:

Psora
 
Psora nimmt Bezug auf die 5 Grundbedürfnisse, die wir Menschen haben:
 
1.       Essen und Trinken (Ernährung und sauberes Wasser)
2.       Wärme und Kleidung (Temperaturschutz)
3.       Ein Dach über dem Kopf (Witterungsschutz)
4.       Hygiene (Sauberkeit)
5.       Schutz und Sicherheit (Gewährleistung durch die Gruppe)
 
All dies ist gewährleistet durch „Mama“ (in allen Sprachen gleich). Sie nimmt uns in den Arm, beschützt uns, sorgt für Wärme, umgibt uns, nährt uns und macht uns sauber. Mama ist der Inbegriff der Versorgung und Sicherheit. Mama ist gleichbedeutend mit Liebe – sie liebt uns und wir lieben sie. Diese Liebe ist ohne jede Forderung und bedingungslos.
 
Psora, die Krätze, war weit verbreitet. Die Krätzemilbe geht unter die Haut und lebt dort. Sie juckt beachtlich. Sie frisst sich Gänge durch die Haut. Sie unterminiert alles andere. Psora ist der Krankheitsbereich, der mit Haut außen und Schleimhaut innen zu tun hat.


 
Sykose
 
Wenn wir nicht mehr auf Mamas Arm sind, bemerken wir Geschwister, Papa, Großeltern, Kindergärtnerinnen, Lehrer… - also Menschen der Welt außerhalb unseres innersten Seins. Mit diesen treten wir in Kontakt. Hier dehnen wir uns aus. Vielleicht überschreiten wir Grenzen; oder die anderen überschreiten sie. Der innerste Kreis wird also erweitert und überschritten. Wenn all das gut geht und wir uns rundum wohlfühlen, empfinden wir Freude. Wir lachen, wir reagieren, wir handeln und krabbeln auf neue Ziele zu. Wir werden zur personifizierten Freude.
 
Bei dieser Krankheit schwillt eine Menge an.
Sie kommt durch Kontakt mit anderen zustande, ist aber keine "Ansteckung" sondern resultiert aus meinem Umgang mit mir ungewohnten und neuen Standpunkten.
Sykose kann also entstehen, wenn wir in die Außenwelt treten.


 
Syphilinie
 
Der dritte Zustand, den Hahnemann beschreibt, ist die Syphilinie.
Abgeleitet ist dieser Begriff von der Syphilis, bei der sich eine Menge auflöst.
 
Wenn wir auf unsere Entwicklung schauen, können wir erkennen, dass wir neben der Liebe und der Freude auch das Zutrauen brauchen, dass es in diesem Leben klappt. Dass alles da ist, was wir brauchen. Dass wir auf dieser Reise auch zu einem gewünschten Ziel gelangen können. Dass wir wieder gesund nach Hause zurückkommen, wenn wir auf kleine oder große Reisen gehen. Dass wir jederzeit zurückfinden zur Liebe und der Freude, wenn wir uns auf eine Bergesspitze gewagt haben. Dass auch morgen ein Dach über dem Kopf ist, Essen und Trinken auf dem Tisch steht, dass das Wasser sauber aus der Leitung quillt und wir sicher im Bett schlafen können.
 
Wir können dieses Leben nur dann bestehen, wenn wir Vertrauen haben.


Zusammengefasst:
 
Wir können diese drei Gefühle auch als Grundbedürfnisse des Lebens betrachten. Mit Liebe, mit Freude und mit Vertrauen ausgerüstet sind wir lebensfähig. Alle Abweichungen davon machen uns krank. Eine Weile können wir das vielleicht ausgleichen, aber auf lange Sicht brechen wir darunter zusammen.
 
Die Kompensation, die oft dann erfolgt, wenn wir uns gegen ein Außen zur Wehr setzen müssen, wenn unsere Grundlagen erschüttert werden, sind (von mir jetzt so einmal benannt) Emotionen wie Ungeduld, Ärger, Hass, Wut, Furcht, Angst, Nervosität, Hektik und vieles andere mehr.

 
Hier haben wir erst einmal die Grundlagen klargestellt, auf denen wir unsere Einschätzung eines psychosomatischen Zustandes aufbauen können. Die von mir benannten Gefühle sind Grundbedürfnisse, die im Geben und Nehmen das gesunde Leben ermöglichen. Damit ist mein so oft zitierter Satz die Grundlage einer jeden Heilung:
 
Liebe, Freude und Vertrauen,
darauf will ich immer bauen!
 
Um das, was aus dem Lot geraten ist, herauszufinden, können wir uns über eine psychosomatische „Übersetzung“ dem Problem nähern. Somit sind die „allgemeinen pathologischen Zeichen“ etwas, worüber wir fahnden können, wo das Leben aus dem Ruder gelaufen ist und unsere eigene Bedürftigkeit nicht mehr befriedigt wird. Wir selbst haben uns aus unserer Mitte der Liebe, der Freude und des Vertrauens entfernt. Wir selbst können uns jedoch wieder dorthin bewegen.

 
Unser bester Weg zu uns selbst – und ein ganz einfacher obendrein:
 
Wir treten morgens vor unseren Spiegel und blicken hinein. Wir wissen, dass wir hier unsere beste Freundin / unseren besten Freund sehen, mit der/dem wir ein Leben lang verbunden sind. Wir lächeln uns an und sagen uns „Ich habe mich aus tiefstem Herzen lieb! Ich sorge immer für mich! Ich vertraue auf mich!“ Wir legen die linke Hand um unsere Taille und die rechte auf die linke Schulter. Wir sehen, dass wir uns in den Arm nehmen können und akzeptieren unseren eigenen Schutz.
 
*
Spieglein, Spieglein an der Wand,
mach mich mit mir selbst bekannt.
Lach mich jeden Morgen an,
dass ich alles schaffen kann!
 
*
 
Zeig mir meinen besten Freund,
weil daraus mein Leben keimt.
Mit Liebe, Freude und Vertrauen
kann ich auf die Zukunft bauen.
 
***
 
Wenn wir empathisch auf uns selbst eingehen, können wir wieder wachrütteln, was in unseren Tiefen eingeschlafen ist. Wenn wir uns selbst daran erinnern, dass wir uns selbst der/die Nächste sind. Was unsere Kultur ignoriert, wollen wir für uns selbst wieder mobilisieren: uns selbst.
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